Die Welt im Umbruch: Chancen für Österreichs Wirtschaft

Das wirtschaftliche Wachstumspotenzial der Türkei und des Iran ist enorm, die politischen Risiken ebenso. Nahostexpertin Antonia Rados teilte ihre Erfahrungen und Einblicke als Auslandsreporterin im Forum „Die Welt im Umbruch“, Österreichische Wirtschaftsdelegierte in Istanbul und Teheran erläuterten Zukunftsprognosen für Unternehmen. Trenkwalder CEO Oktay Erciyaz führte durch den Abend.

Unstetige politische Lage – direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftsbeziehungen
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Patrick Sagmeister, stellvertretender Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ):

„Mit einem bilateralen Außenhandelsvolumen von 2,8 Mrd. bzw. 400 Millionen Euro hat sowohl die Türkei als auch der Iran ein großes Potenzial für die österreichische Wirtschaft. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und ihre Wirtschaftsdelegierten vor Ort sind hier eine wichtige Anlaufstelle und Ansprechpartner für heimische Betriebe.“

Österreichs Wirtschaftsdelegierte aus dem Iran und der Türkei stellten sich in einer anschließenden Diskussion den zahlreichen Fragen der Gäste.

 

Wichtige Ankerpunkte der Zukunft
Oktay Erciyaz, CEO der Trenkwalder Group, führte durch den Abend:

„Die politischen Rahmenbedingungen des Iran und der Türkei haben einen direkten Einfluss auf die Europäische Wirtschaft und die bilateralen Beziehungen zwischen Europa und diesen beiden Ländern. Die Wirtschaft benötigt eine berechenbare politische Basis, um Investitionen in diese Länder rechtfertigen zu können. Derzeit sehen wir nach wie vor eine ungebrochen starke Investitionsbereitschaft aus Europa. Trenkwalder ist in 17 Ländern inklusive der Türkei tätig und profitiert von den guten wirtschaftlichen Entwicklungen in all diesen Ländern.“

Antonia Rados, foreign correspondent for media group RTL.
(Photo credit: ©Pepo Schuster, austrofocus.at)

Oktay Erciyaz, CEO – Trenkwalder Group AG (Photo credit: ©Pepo Schuster, austrofocus.at)

Dr. Antonia Rados gab in ihrem Vortrag einen historischen Rückblick und analysierte den Stellenwert des Iran und der Türkei in der Zukunft. Die geplante Silk Road wird eines Tages den Iran und die Türkei durchqueren und eine direkte Handelsroute von China bis nach Europa darstellen. Die Türkei als auch der Iran stellen Kernländer für die Zukunft dar. Gemeinsam bilden beide die Brücke nach China. Der Iran hebt sich von der arabischen Welt durch seine gut ausgebildete junge Elite ab. Die Türkei verzeichnet seit Jahren ein positives Wirtschaftswachstum und trotzt den turbulenten Zeiten in der Region. Im ersten Quartal 2018 vermerkte das Land ein Wirtschaftswachstum von 7,4 %.

 

Wirtschaftlicher Ausblick: Mittel- bis langfristig positiv
Im Hinblick auf die weitere Entwicklung, teilte die Krisenjournalistin Dr. Antonia Rados ein im Iran geläufiges Sprichwort:

„Erfahrene Propheten warten lieber die Ereignisse ab“.

Abschließende Worte sprachen die österreichischen Wirtschaftsdelegierten der Türkei und des Iran, Mag. Georg Karabaczek und Dr. Christoph Grabmayr. Trotz der politischen Instabilität gaben sie einen insgesamt mittel- und langfristig positiven Ausblick für die Wirtschaft in beiden Ländern.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der Presseaussendung.

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Ulrike Maria Pötscher

Head of Corporate Communications
Trenkwalder Group AG

Mobile: +43 664 9619114
E-mail: u.poetscher@trenkwalder.com