Trenkwalder Salon

Die Veranstaltungsreihe Trenkwalder Salon wurde initiiert, um Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft einen Rahmen zu bieten, in dem sie sich austauschen und vernetzen können. Monatlich präsentiert Trenkwalder einen Vortragenden, der aktuelle Themen der Wirtschaft kommentiert und sich den Fragen der Anwesenden stellt.

 

 

05.04.2017
Erich Foglar, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB)

Beim Trenkwalder Salon am 5. April 2017 sprach ÖGB Präsident Erich Foglar über aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Themen, wie den österreichischen Arbeitsmarkt, den Wirtschaftsstandort Österreich oder die Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Änderungen im Bereich Bildung und Arbeit.

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) ist eine überparteiliche Interessensvertretung für alle ArbeitnehmerInnen mit  insgesamt 1,2 Millionen Mitgliedern. Erich Foglar ist seit 2007 Mitglied des Vorstandes und seit Dezember 2008 Präsident des Gewerkschaftsbundes.

Ein Hauptthema des Abends war die konjunkturelle Verbesserung der Wirtschaftslage, die sowohl von Wifo (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) als auch von IHS (Institut für Höhere Studien) prognostiziert wird. Obwohl sich diese in weiterer Folge auch auf den Arbeitsmarkt positiv auswirken wird, werden öffentliche Investitionen in die soziale Infrastruktur und in Qualifizierungsmaßnahmen notwendig sein. Höchste Priorität hat dabei die Bekämpfung der Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit.

Den Wirtschaftsstandort Österreich bewertet Präsident Foglar äußerst positiv. Dieser zeichnet sich durch qualifizierte ArbeitnehmerInnen, hochwertige Produkte und Dienstleistungen sowie ein hohes Maß an Know-how aus. Es gilt den Wirtschaftsstandort Österreich wettbewerbsfähig zu halten und zwar durch Forschung und Entwicklung, Innovation, Qualifikation sowie durch hervorragende Facharbeit.

Unter den geladenen Gästen befanden sich u.a. Alfred Leu, Generali Holding, Andreas Schmidlechner, Mc Donalds Österreich, Oliver Krupitza, STANDARD und Angelika Backhausen, Iglo Austria

Bildtext: vlnr: Martin Jäger, Maria Rauch-Kallat, Erich Foglar, Michael Krottmayer

18.1.2017
DI Dr. Georg Pölzl, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der Österreichischen Post AG

Nach Studium und Promotion an der Montanuniversität Leoben begann Dr. Georg Pölzl seine berufliche Laufbahn als Unternehmensberater bei McKinsey Deutschland. Danach war er CEO des Maschinen- und Anlagenbauers Binder & Co. und Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Mobile in Österreich und Deutschland. Seit 1. Oktober 2009 ist Dr. Pölzl Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der Österreichischen Post AG und beschreitet seitdem einen konsequenten, wirtschaftlichen und serviceorientierten Weg, um das Unternehmen erfolgreich zu leiten und fit für die Zukunft zu machen.

Zentrales Thema für den Erfolg der Österreichischen Post ist die proaktive Anpassung an sich verändernde Märkte und Rahmenbedingungen. So setzt die Post ihren Weg in Richtung neue, innovative Zustelllösungen fort und weitet ihre Selbstbedienungs-Services aus.
Auch im Ausland sucht die Post aktiv nach Wachstumsmöglichkeiten. Neben einer Beteiligung an einer türkischen Paketfirma gibt es bereits jetzt erfolgreiche Paketbeteiligungen in Südosteuropa.

Unter den geladenen Gästen befanden sich u.a. Dr. Brigitte Bierlein, Verfassungsgerichtshof Österreich, Tatjana Oppitz, IBM Österreich, Andreas Schmidlechner, McDonald’s Österreich,
Andreas Gnesda, Österreichischer Gewerbeverein und Oliver Krupitza, paybox Bank AG.

Bildtext: vlnr: Martin Jäger, Maria Rauch-Kallat, Georg Pölzl, Tatjana Oppitz, Herbert Cordt, Michael Krottmayer

24.11.2016
DI Dr. Franz Fischler, EU-Kommissar a. D. und Präsident des Europäischen Forums Alpbach

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik trafen sich anlässlich des November Salons mit DI Dr. Franz Fischler in den Räumlichkeiten der Trenkwalder International AG. Dr. Fischler begann seine politische Karriere nach dem Studium der Landwirtschaft im Jahr 1989 als Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft. 1995 wurde er Mitglied der Europäischen Kommission, wo er als erster österreichischer Kommissar für Landwirtschaft und Fischerei zuständig war. Seit 2012 ist Franz Fischler Präsident des Europäischen Forums Alpbach.

Als Präsident des Europäischen Forums Alpbach ist es Dr. Fischler gelungen, weitreichende positive Veränderungen zu initiieren. Als Beispiel konnte das Jahresbudget auf das Doppelte gesteigert werden, wobei sich die öffentlichen Zuschüsse auf nur 10 % belaufen. Mit dem Erweiterungsbau des Congress Centrums Alpbach steht nun doppelt so viel Fläche zur Verfügung. Das Teilnehmerfeld ist vielfältiger denn je, insgesamt kamen heuer mehr als 5.000 Teilnehmer aus über 100 Nationen nach Alpbach.

Neben dem Europäischen Forum Alpbach war Europa und die Europäische Union zentrales Thema des Abends. Franz Fischler zeigte sich überzeugt, dass die EU das erfolgreichste Beispiel für Kooperation und Konfliktlösung bzw. –vermeidung ist. Er zeigte aber auch auf, dass aktuell große Konfliktlinien aufbrechen: Konflikte zwischen Generationen, Konflikte zwischen Staaten und Konflikte zwischen Menschen in erfolgreichen Technologiezentren und Menschen an der Peripherie.
Unter den interessierten Gästen befanden sich Chris Brenninkmeyer (C&A), Rudolf Semrad
(eh. Swatch Group Österreich), Hans Harrer (Senat der Wirtschaft) und Claudia Daeubner (Success &
Career Consulting).

Bildtext:
vlnr: BM a.D. Maria Rauch-Kallat, Dr. Franz Fischler, Europäisches Forum Alpbach,
Martin Jäger, Trenkwalder International und Jochen Ressel, SENAT DER WIRTSCHAFT

12.09.2016
Sozialminister Alois Stöger

Bereits zum 18. Mal fand der Trenkwalder Salon mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik statt. Der Vorstandsvorsitzende der Trenkwalder International AG, Martin Jäger freute sich sehr, Bundesminister Alois Stöger im Headquarter in der Wiener Innenstadt begrüßen zu dürfen.

Alois Stöger begann seine politische Karriere als Jugendvertrauensrat in der Gewerkschaft und als Vorsitzender der oberösterreichischen Gewerkschaftsjugend. Zehn Jahre lang war er in verschiedenen Ratspositionen in Oberösterreich tätig. Ende 2008 übernahm er die Funktion des Gesundheitsministers, danach war er Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie. Am 26. Jänner 2016 wurde Alois Stöger als Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz angelobt.

Zentrales Thema des Trenkwalder Salons war die österreichische Arbeitsmarktpolitik. Der Sozialminister betonte, dass die Arbeitsmarktsituation eine große Herausforderung sei, da wir zur gleichen Zeit Höchstbeschäftigung und hohe Arbeitslosigkeit haben.

Er hob hervor, dass der Arbeitsmarkt immer höhere Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stelle. Mit der vor kurzem beschlossenen Ausbildungspflicht bis 18 soll sichergestellt werden, dass alle Menschen in Österreich eine Ausbildung über den Pflichtschulabschluss hinaus haben.

Als eine der wichtigsten Aufgaben in den nächsten Jahren nannte Alois Stöger die Integration von geflüchteten Menschen in den österreichischen Arbeitsmarkt.

Unter den interessierten Gästen befanden sich Andreas Gnesda (Präsident Österreichischer Gewerbeverein), Rainer Schamberger (CEO Payment Services Austria), Rudolf Semrad (eh. CEO Swatch Group) und Peter Wesely (Geschäftsführer „Wirtschaft für Integration“).

11.07.2016
O.Univ. Prof. DI Dr. Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien

Auf Einladung von O.Univ. Prof. DI Dr. Sabine Seidler fand am Montag, dem 11.7.2016 das Summer Special der Trenkwalder Salons 2016 im Veranstaltungsraum TotheSky statt.

Seit Oktober 2011 ist Sabine Seidler Rektorin der TU Wien und damit Vorsitzende des Rektorats.
Mit 30.000 Studierenden und rund 4.800 MitarbeiterInnen ist die Technische Universität Österreichs größte Forschungs- und Bildungsinstitut im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Unter dem Motto „Technik für Menschen“ wird an der TU Wien schon seit über 200 Jahren geforscht, gelehrt und gelernt. Die TU Wien verbindet damit grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und forschungsgeleitete Lehre auf hohem Niveau.

Im Bürohochhaus am Getreidemarkt befindet sich der der TUtheSky Veranstaltungsraum. Seit der im Jahr 2014 abgeschlossenen Generalsanierung ist das ehemalige Chemiehochhaus das erste Plus-Energie-Bürohochhaus Österreichs. Der TUtheSky Veranstaltungsraum liegt in der obersten Etage des Gebäudes; die zugehörigen, großzügigen Terrassen bieten einen atemberaubenden Blick auf die Innenstadt und den Westen von Wien.

Unter den geladenen Gästen befanden sich u.a. KR Rudolf Semrad, ehem. Swatch Group Austria; Claudia Daeubner, Success & Career Consulting; Oliver Krupitza, paybox Bank AG; Selma Prodanovic, Brainswork; Nikolai de Arnoldi, HYPO NÖ Gruppe

Bildetext: O.Univ.Prof. DI Dr. Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien und Mag. Michael Krottmayer, CFO Trenkwalder International AG

06.06.2016
Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank

Der Trenkwalder Salon am 6. Juni 2016 fand unter dem Titel „200 Jahre OENB – Aktuelle Fragen der Geld- und Währungspolitik“ statt. Karoly Pataki, CEO von Trenkwalder International freute sich sehr, Herrn Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny von der Oesterreichischen Nationalbank zu begrüßen und gratulierte ihm zum Jubiläum – 200 Jahre OENB.

Dr. Nowotny konnte von der Prognose-Pressekonferenz der OENB, die am Vormittag desselben Tages stattgefunden hatte, Positives berichten: „Die Konjunktur zieht nun endlich an“, kommentiert der OENB Gouverneur die Prognose von 1,6 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Erwartet wird eine Wachstumsbeschleunigung, die vor allem von zwei inländischen Faktoren getrieben wird: dem Inkrafttreten der Einkommenssteuerreform im Jänner 2016 und den defizitfinanzierten Ausgaben für Asylwerbende und anerkannte Flüchtlinge.

Für die Jahre 2017 und 2018 wird ein Wirtschaftswachstum von jeweils 1,5 % prognostiziert. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2017 auf 6,1, % steigen und erst 2018 wieder leicht zurückgehen. Gründe dafür sind die steigende Erwerbsbeteiligung von anerkannten Asylwerbern und Migranten sowie von Frauen und älteren Beschäftigten.

Unter den interessierten Zuhörern befanden sich u.a. Brigitte Bierlein (Vizepräsidentin Österreichischer Verfassungsgerichtshof), Nikolai de Arnoldi (HYPO NÖ), Alexandra Föderl-Schmid (Standard) und Wolfgang Spiller (Vorstand Schlumberger).

Bildtext: (Gouverneur Dr. Ewald Nowotny, Karoly Pataki)

18.05.2016
KR Peter Hanke, Geschäftsführer Wien Holding

Zum mittlerweile 15. Salon begrüßte Trenkwalder CEO, Karoly Pataki den Wien Holding Chef, KR Peter Hanke in den Büroräumlichkeiten am Lugeck.

Peter Hanke begann seine Tätigkeit bei der Wien Holding 1993 und zeichnet seit 2002 als Geschäftsführer für die Bereiche Kultur- und Veranstaltungsmanagement sowie Logistik & Mobilität verantwortlich.

Die Wien Holding befindet sich im Eigentum der Stadt Wien und erwirtschaftet mit ihren rund 75 Unternehmen aus den Geschäftsfeldern Kultur, Immobilien, Logistik und Medien und etwa 3.000 MitarbeiterInnen einen jährlichen Umsatz von ca. 570 Millionen Euro und sichert so direkt und indirekt mehr als 16.500 Arbeitsplätze.

Die einzelnen Unternehmen der Wien Holding haben eine Vielzahl an Projekten realisiert, von denen man durchaus behaupten kann, dass sie das Bild der Stadt oder das Leben der Menschen positiv beeinflusst haben. Beispiele dafür sind unter anderem die erfolgreiche Abwicklung des Song-Contests 2015, das Kunst Haus Wien mit zahlreichen, großartigen Projekten, die ausgezeichnete Erfolgsgeschichte des jüdischen Museums und auch das Mozarthaus, das bereits sein 10 Jahres Jubiläum gefeiert hat.

Unter den geladenen Gästen befanden sich u.a. Bettina Leidl (Direktorin Kunst Haus Wien), Sabine Seidler (Rektorin TU Wien), KR Rudolf Semrad (ehem. Generaldirektor der Swatch
Group Österreich) und Ursula Simacek (Geschäftsführerin Simacek GmbH).

Bildtext: Maria Rauch-Kallat, Nikolai de Arnoldi, Karoly Pataki, Sabine Seidler, Peter Hanke (v.l.n.r.)

21.04.2016
DI Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender VERBUND AG

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik versammelten sich am Donnerstag zum bereits fünften Trenkwalder Salon in diesem Jahr in der Trenkwalder-Zentrale am Lugeck. Trenkwalder CEO, Karoly Pataki hatte den Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber zum Gespräch gebeten.

Die VERBUND AG ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Als eine der größten Herausforderungen in naher Zukunft identifiziert Wolfgang Anzengruber die angestrebte Dekarbonisierung. Ziel ist dabei ein globales Klimaschutz-Abkommen mit verbindlichen Zielsetzungen zur CO2-Reduktion. Da CO2 ein Treiber der Klimaerwärmung ist, erhält das Thema E-Mobilität immer größere Bedeutung, nicht zuletzt auch durch die Abgas Skandale der letzten Zeit.

Eine weitere zentrale Herausforderung ist die digitale Transformation, die Europa und die Energiewirtschaft vor enorme Herausforderungen stellt. Mit einem 30%-Anteil sind die erneuerbaren Energien die bedeutendste Energiequelle in der Stromerzeugung in Deutschland. Deutschland produziert nun bereits mehr Strom als die Kernenergie in ihren Höchstzeiten.
Österreichs Stromerzeugung basiert dank des hohen Wasserkraftanteils von knapp 70% seit jeher auf erneuerbaren Energien. Der zuletzt erreichte Anstieg geht primär auf den geförderten Ausbau von Wind und Photovoltaik zurück.

Unter den geladenen Gästen fanden sich u.a. ÖVP Wien
Landesparteiobmann Gernot Blümel; Artur Lorkowski, der polnische Botschafter in Wien; Dorothee Ritz, General Manager bei Microsoft Österreich und Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien.

15.03.2016
Dr. Johanna Rachinger

Karoly Pataki, CEO von Trenkwalder International begrüßte Dr. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek zum Trenkwalder Salon im März in den Büroräumlichkeiten am Lugeck im ersten Bezirk.

Zentrales Thema des nachfolgenden Gesprächs war der Wandel der Aufgaben von Bibliotheken in Zeiten der Digitalisierung. Die Sammlungen der größten Bibliothek Österreichs sollen nicht nur wissenschaftlichen Zwecken dienen, sondern auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein. Pro Jahr werden ca. 50.000 Publikationen gesammelt, darunter Bücher, alle Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Publikationen. Die digitalen Angebote werden laufend erweitert mit dem Ziel, den weltweiten Zugang zu Informationen möglichst einfach zu gestalten und zu lebenslangem Lernen zu ermutigen.

Es gibt auch eine Partnerschaft mit dem Internetunternehmen Google, das die Digitalisierung des gesamten historischen Buchbestandes vom frühen 16. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Inhalt hat. Insgesamt werden rund 600.000 Werke mit ca. 200 Millionen Seiten sowohl über die Webseite der Österreichischen Nationalbibliothek als auch über Google weltweit online und kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Zur Österreichischen Nationalbibliothek gehören auch Museen mit bis zu 250.000 Besuchern pro Jahr, wie das Globenmuseum mit 250 besonders wertvollen Globen, das Esperantomuseum für Kunstsprachen und das Papyrusmuseum mit einem Auszug aus dem Bestand an 180.000 Papyri. Die Ausstellung „Der ewige Kaiser“ zeigt anläßlich des 100. Todestages von Kaiser Franz Joseph die Höhepunkte aus 10.000 Fotografien, Grafiken, Büchern und anderen Lebensdokumenten des Kaisers. Erstmals öffentlich zu sehen sind die Abschiedsbriefe von Mary Vetsera aus Mayerling, die 1889 gemeinsam mit Kronprinz Rudolf Selbstmord beging. Die Ausstellung ist noch bis November 2016 geöffnet.

Unter den interessierten Zuhörern befanden sich u.a. Mag. Bettina Leidl (Direktorin Kunsthaus Wien), Mag. Christina Schwarz (designierte Finanzdirektorin Wien Museum), O.Univ.-Prof. Dr.
Sabine Seidler (Rektorin TU Wien), KR Rudolf Semrad (ehem. Generaldirektor der Swatch Group
Österreich) und Maria Rauch-Kallat, Bundesministerin a.D., die den Abend moderierte.

15.02.2016
Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling

In bewährter Weise bat Trenkwalder CEO Karoly Pataki nun bereits zum 12. Mal zum Salon mit EntscheidungsträgerInnen der heimischen Wirtschaft. Karoly Pataki freute sich sehr, den Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling im Headquarter in der Wiener Innenstadt begrüßen zu dürfen.
Bereits der Word-Rap zu Beginn, moderiert von Maria Rauch-Kallat, sorgte für gute Laune. Man konnte erfahren, daß der Finanzminister zweimal den Staatspreis für Marketing und Werbung erhalten hat, für die Möbelfirmen Leiner und Lutz. Privat betreibt der Minister ein Weingut, die Leidenschaft dazu entdeckte er im italienischen Friaul.

Im Laufe des Abends hörten die Gäste mehr über die Pläne des Finanzministers für die nächsten Monate. Darin enthalten natürlich Themen wie Steuerreform, Kostenfaktor Pensionen, Standortsicherung bis hin zur Mindestsicherung.

Für 2019 peilt Bundesminister Schelling ein Null-Defizit an. „Vermögenssteuer und Schenkungssteuer werde es mit mir nicht geben“, so der Finanzminister am Ende eines äußerst informativen wie auch kurzweiligen und unterhaltsamen Abends.

Anwesend waren unter anderem Bettina Glatz-Kremsner, Casinos Austria AG, Günter Thumser, Henkel CEE, Gerald Steger, café+co und Kinga Göncz, ehem. ungarische Außenministerin.

8.2.2016
DI Dr. Sabine Herlitschka

Der Trenkwalder Salon am 8. Februar 2016 fand unter dem Thema „Industrie 4.0: Chance für intelligentes Wirtschaftswachstum“ statt. Karoly Pataki, CEO von Trenkwalder International, hatte mit
DI Dr. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende und CTO von Infineon Technologies Austria, eine weltweilt erfolgreiche Innovationsexpertin eingeladen.

Dr. Herlitschka präsentierte ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema Industrie 4.0 und bestätigte, daß die digitale Transformation derzeit kaum eine Branche unberührt läßt. Die damit einhergehenden Herausforderungen sollten als Chance begriffen und die Digitalisierung offensiv genutzt werden.
Ihrer Aussage nach ist Europas Industrie in vielen Bereichen auf der Verliererstraße, mit Digitalisierung und Industrie 4.0 kann der Trend umgekehrt werden.

Aufgrund der zahlreichen Frauen unter den Gästen appellierte Dr. Herlitschka für mehr Frauen in der Technik: „Auch das ist eine Chance für die Zukunft. Es gibt zur Zeit zu wenige Absolventen in Technik und Naturwissenschaften. Eine bessere Ausbildung speziell mit Blickrichtung Technik ist für alle eine Chance in der Zukunft – besonders für Frauen.“

Anwesend waren unter anderem Ursula Simacek (Simacek Facility Management), BM a.D. Maria Rauch-Kallat (mrk diversity management gmbh), Druckerei-Unternehmerin Doris Wallner-Bösmüller, Claudia Daeubner (Success & Career Consulting), TU-Rektorin Univ.Prof. DI Dr. Sabine Seidler, Kammersängerin Ildiko Raimondi, Oliver Krupitza, Vorstandsvorsitzender der paybox Bank und Roland Litzinger (GrECo International).

Bildtext: Maria Rauch-Kallat, Doris Wallner-Bösmüller, Sabine Herlitschka, Sabine Seidler und Ursula Simacek mit Trenkwalder Salon-Gastgeber Karoly Pataki (v.l.n.r.)